Linaclotid (unter den Handelsnamen Linzess und Constella vermarktet) ist ein Peptidagonist der Guanylatcyclase 2C (GC-C). Sobald Linaclotid und sein aktiver Metabolit an GC-C binden, Es hat eine lokale Wirkung auf die Lumenoberfläche des Darmepithels. Die Aktivierung von GC-C durch Linaclotid führt zur Intra- und extrazellulärer Anstieg der Konzentrationen von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP). Diese Erhöhung der cGMP-Spiegel stimuliert die Sekretion von Chlorid und Bikarbonat in das Darmlumen durch Aktivierung des Transmembran-Leitfähigkeitsregulators für Mukoviszidose (CFTR) Ionenkanal. Der Metabolit von Linaclotid MM-419447 (CCEYCCNPACTGC) trägt zur pharmakologischen Wirkung von Linaclotid bei. Letztlich, Linaclotid hilft Patienten mit Reizdarmsyndrom (vor allem bei Verstopfung) da der Magen-Darm-Transit beschleunigt und die Freisetzung von Darmflüssigkeit erhöht wird. In Tiermodellen, Nach der Verabreichung von Linaclotid kann eine Verringerung der viszeralen Schmerzen beobachtet werden. Als Folge eines Anstiegs des extrazellulären cGMP kommt es zu einer Abnahme der Aktivität schmerzempfindlicher Nerven. Es wurde im August von der FDA zugelassen 2012 zur Behandlung der chronischen idiopathischen Verstopfung und des Reizdarmsyndroms mit Verstopfung (IBS-C) bei Erwachsenen.
Die Acetatsalzform von Linaclotid, ein synthetisches, Peptid mit vierzehn Aminosäuren und Agonist der intestinalen Guanylatcyclase Typ C (GC-C), welches strukturell mit der Guanylin-Peptidfamilie verwandt ist, mit Sekretagogue, schmerzstillende und abführende Wirkungen. Bei oraler Verabreichung, Linaclotid bindet an GC-C-Rezeptoren auf der Lumenoberfläche des Darmepithels und aktiviert diese. Dadurch erhöht sich die Konzentration des intrazellulären zyklischen Guanosinmonophosphats (cGMP), welches aus Guanosintriphosphat gewonnen wird (GTP). cGMP aktiviert den Transmembran-Leitfähigkeitsregulator für Mukoviszidose (CFTR) und stimuliert die Sekretion von Chlorid und Bikarbonat in das Darmlumen. Dies fördert die Natriumausscheidung in das Lumen und führt zu einer erhöhten Sekretion von Darmflüssigkeit. Dies beschleunigt letztendlich den gastrointestinalen Transit des Darminhalts, verbessert den Stuhlgang und lindert Verstopfung. Erhöhte extrazelluläre cGMP-Spiegel können auch eine antinozizeptive Wirkung haben, durch einen noch nicht vollständig aufgeklärten Mechanismus, Dabei kann es sich um eine Modulation von Nozizeptoren an den afferenten Schmerzfasern des Dickdarms handeln. Linaclotid wird nur minimal aus dem Magen-Darm-Trakt absorbiert.